PM: Mehr als 13.000 Menschen bei Klimastreik zur EU-Wahl in Berlin

+++ Berlin: Fridays for Future setzt mit über 13.000 Menschen ein klares Zeichen für Klimaschutz, die Demokratie und gegen rechts +++

Am Freitag, den 31. Mai 2024, hat ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure für Klimaschutz und Demokratie demonstriert. In ganz Deutschland fanden über hundert Aktionen statt. In Berlin demonstrieren über 13.000 Menschen für ein klimagerechtes Europa. 

Bilder der Demonstration finden Sie in Kürze hier. Der Ordner wird laufend ergänzt.

Neben der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor mit verschiedenen Musik- und Redebeiträgen zog die Demonstration durch das Regierungsviertel, um auf sich aufmerksam zu machen. An dem Aufruf haben sich zahlreiche Bündnispartner*innen beteiligt, unter anderem NGOs wie Seawatch, Klimaneustart, das Bürgerbegehren Klimaschutz, WWF, BUND, VCD Nordost und der ADFC. Auch zahlreiche Klimagruppierungen, soziale Bewegungen und Hochschulinitiativen haben zu der Demonstration aufgerufen. Klimaaktivistin Carla Reemtsma und weitere hielten Reden. Die Indie-Rock-Band MADSEN, der Künstler EZE und weitere untertützten die Demonstration musikalisch.

“Wir befinden uns in einer Welt voller Krisen. Das machen sich rechte Parteien zu Nutze, um den sozial gerechten Klimaschutz in den Hintergrund zu rücken. Deswegen müssen wir gerade Rückschritte bekämpfen, statt uns auf Fortschritte beim Klimaschutz konzentrieren zu können. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen unsere Chance nutzen, denn diese EU-Wahl entscheidet über unsere Zukunft: Wir haben viel zu viel zu verlieren, können aber mit unseren Stimmen auch eine neue Welt erschaffen!”, sagt Frieda Egeling von Fridays for Future Berlin.

Erstmals können in Deutschland alle Menschen ab 16 Jahren bei der EU-Wahl ihre Stimme abgeben. Darin sieht Fridays for Future Potential und eine große Verantwortung. Mit den Streiks sollen die Menschen zum Wählen animiert werden. Die nächste Legislaturperiode sei entscheidend für unsere Sicherheit, denn um die Klimakrise einzudämmen, bleibe immer weniger Zeit. Fridays for Future erklärt, die EU müsse jetzt dringend etwas gegen die Klimakrise unternehmen.

“Die nächste Legislaturperiode ist entscheidend, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu verhindern. Europa befeuert die Klimakrise im weltweiten Vergleich stark und trägt eine besondere Verantwortung. Ein sozial gerechter und effektiver Kampf gegen die Klimakrise ist machbar, eine klimagerechte Gesellschaft gut für uns alle. Dafür braucht es unsere Stimmen, bei der Wahl und auf den Straßen”, betont Darya Sotoodeh von Fridays for Future Berlin.

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