PM: Klimastreik am 1. März 2024 ab 10:00 Uhr am Invalidenpark

+++ Klimastreik im Rahmen der Kampagne #WirFahrenZusammen für eine ökologisch-soziale Mobilitätswende +++

Fridays for Future und Ver.di rufen am 1. März 2024 zum deutschlandweiten Klimastreik auf. In Berlin beginnt die Demonstration um 10:00 Uhr am Invalidenpark, von dort führt die Route durch das Regierungsviertel und am Bundestag vorbei. Der 1. März ist der Höhepunkt der mehrjährigen Kampagne #WirFahrenZusammen – eine Kooperation von Fridays for Future, ver.di und in Berlin den Beschäftigten der BVG. Protestiert wird für den sozial-ökologischen Ausbau des ÖPNV und für gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

“Die Klimakrise nimmt immer mehr an Fahrt auf. Wir brauchen eine nachhaltige, sozial-gerechte Mobilitätswende, um dem entgegenzustehen. Wir alle sind in unserem Alltag auf den Nahverkehr angewiesen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, Arzt oder Ausbildung. Die katastrophale Situation im ÖPNV betrifft deshalb uns alle. Der ÖPNV muss jetzt massiv ausgebaut werden und das kann nur passieren, wenn es mehr Fahrer*innen gibt”, so Fridays for Future Berlin.

Die aktuellen Bedingungen im ÖPNV führen zu einem enormen Fachkräftemangel. Schätzungen zur Folge werden bis 2030 deutschlandweit 180.000 Mitarbeiter*innen fehlen. Ein schneller und sozial-gerechter Ausbau des ÖPNV werde so immer schwerer möglich, kritisieren die Aktivist*innen. Das Problem seien fehlende Investitionen. Verkehrsminister Wissing blockiere den Ausbau des ÖPNV. Dabei müssten sich die Arbeitsbedingungen dringend bessern. Die Aktivist*innen fordern deshalb: den drastischen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, gute Arbeitsbedingungen, massive Investitionen in Bus und Bahn – die sozial-gerechte Verkehrswende!

Weitere Informationen zum Aktionstag erhalten Sie in Kürze über diesen Verteiler. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail und telefonisch zur Verfügung

Kontakt:
Paula Härtge, Jonathan Auer und Aaron Schilling
Pressekoordination 
Fridays for Future Berlin #WirFahrenZusammen
030 22077606
berlin@fridaysforfuture.is

#WirSindDieBrandmauer: Großdemonstration gegen die AfD und den Rechtsruck

+++300 000 Demonstrierende bildeten heute vor dem Bundestag eine symbolische Brandmauer gegen rechts. Mehr als 1700 Organisationen hatten im Netzwerk “Hand in Hand” zu der Demo aufgerufen.+++

Unter dem Motto #WirSindDieBrandmauer protestierten 300 000 Demonstrierende heute gegen die zunehmenden rechten und menschenfeindlichen Besinnungen in Gesellschaft und Politik, sowie für mehr Toleranz und eine starke Demokratie. Zuvor hatten über 1700 Organisationen den Aufruf gegen Rechtsextremismus unterzeichnet. Auch prominente Personen wie die Sängerinnen Nina Chuba und Malonda zeigten Haltung und traten während der Versammlung auf.

Bilder der Demonstration finden Sie hier. Einen Livestream des Programms finden Sie hier.

“Laut jüngster Umfragen gehen die Zustimmungswerte der AfD erstmals seit langer Zeit wieder runter. Unsere Demos zeigen Wirkung. Die deutliche Mehrheit in Deutschland steht für eine diverse und tolerante Gesellschaft und an dieser Mehrheit kommen die Neonazis nicht vorbei. Wir sind die Brandmauer. Wer versucht Wähler*innenstimmen durch ein Abdriften nach Rechts zu ergattern, wird am Ende nur verlieren”, so die Veranstalter*innen.

Seit Correktiv eine Recherche über ein geheimes Treffen von Rechtsextremist*innen veröffentlichte, an welchem auch Mitglieder der AfD und CDU teilnahmen, fanden in den vergangenen Wochen bundesweit zahlreiche Großdemos statt. So gingen auch dieses Wochenende in Berlin und in vielen weiteren Städten Menschen gegen den Rechtsruck auf die Straßen. Gleichzeitig war die heutige Demo auch Auftaktaktion des Netzwerkes “Hand in Hand”. Dieses hat sich formiert, um die Zivilgesellschaft anlässlich der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen in diesem Jahr aufzurufen, sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und sich Hass und Hetze entgegenzustellen. 

Für Rückfragen steht das Presseteam der Veranstalter*innen gerne zur Verfügung.

Kontakt:
presse@gemeinsam-hand-in-hand.org
Telefon:  069 /24231430

Hinweis Presseverteiler:Sollten Sie in Zukunft Informationen über weitere Aktionen von “Hand in Hand” erhalten wollen, melden Sie sich gerne unter presse@gemeinsam-hand-in-hand.org für den Presseverteiler an.

PM: BVG-Streiks – ver.di und Fridays for Future fordern bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte +++ Klimaschutz nicht ohne mehr Fahrer*innen +++

Berlin, den 02.02.2024 – In vier Berliner Betriebshöfen versammelten sich heute Morgen ab 3:00 Uhr Beschäftigte der BVG und Aktivist*innen von Fridays for Future Berlin, um einen Richtungswechsel im ÖPNV zu fordern. Im Rahmen der Kampagne #WirFahrenZusammen setzten sich Fridays for Future und die Gewerkschaft ver.di für bessere Arbeitsbedingungen und den Ausbau des ÖPNV ein.

Bilder der Aktion finden Sie hier. Die Aufzeichnung eines die Aktion begleitenden Livestreams finden Sie hier.

„Wir stehen hier Seite an Seite mit den Beschäftigten der BVG, weil wir alle den Personalmangel zu spüren bekommen: immer mehr Busse fallen aus und ganze Linien werden gestrichen, auf dem Land kann man von regelmäßigen Bussen und Bahnen nur träumen. Jetzt ist der Moment, in dem wir uns als Fahrgäste, Beschäftigte und Klimabewegung zusammentun. Wir stellen uns hinter die Forderungen der Beschäftigten, denn wir alle brauchen einen guten Nahverkehr, und den gibt es nur mit guten Arbeitsbedingungen. Es muss sich etwas ändern. Und solange das nicht sicher ist, kämpfen wir Seite an Seite!”, so Felicitas Heinisch, Aktivistin bei Fridays for Future Berlin.

Es brauche eine Entlastung der Fahrer*innen, machten die Streikenden heute deutlich. Längere Pausen, mehr Urlaubstage, bessere Entlohnung – die Arbeit im ÖPNV soll attraktiver werden, um den Mangel an Fahrer*innen entgegenzuwirken, so die Aktivist*innen. Eine flächendeckende Anbindung und eine engere Taktung des ÖPNV lassen sich ohne mehr Fahrer*innen nicht umsetzten, bis 2030 werden im Nahverkehr deutschlandweit jedoch 180.000 Mitarbeiter*innen fehlen. 

Lothar Unruh, Busfahrer in Berlin betont: „Durch die jetzige Verkehrspolitik fehlt es an Investitionen im Nahverkehr. Mittlerweile können wir manchmal gar nicht mehr alle Fahrten abdecken, weil wir so unterbesetzt sind. Meine Kolleg*innen und ich sind am Limit. Für Klimaschutz fehlen die Kapazitäten. Heute haben wir gezeigt, dass wir, Beschäftigte und Aktivist*innen, zusammen für eine gute Zukunft stehen.”

Am 1. März rufen die Gewerkschaft ver.di und Fridays for Future zum gemeinsamen, großen Klimastreik auf. Auch in Berlin wird eine Aktion stattfinden. Weitere Informationen hier.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung

Kontakt:
Paula Härtge, Jonathan Auer und Aaron Schilling
Pressekoordination Fridays for Future Berlin #WirFahrenZusammen
030 22077606
berlin@fridaysforfuture.is

Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr am 02.02.2024

Sehr geehrte Pressevertreter*innen,

im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen findet am 02.02.2024 ein Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr in Berlin statt. Fridays for Future Aktivist*innen streiken im Zuge der Kampagne #WirFahrenZusammen” gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di und den Beschäftigten der BVG an 4 Betriebshöfen.

Am Freitag, 02.02.2024, um 8:00 Uhr, laden wir Pressevertreter*innen herzlich zum Streikposten am Busbahnhof Cicerostr, 10709 Berlin, ein. Sehr gerne stehen sowohl Felicitas Heinisch, Sprecherin #WirFahrenZusammen, als auch Jeremy Arndt, Verhandlungsführer für die BVG, dort für Interviews bereit.
Wir laden alle Journalist*innen herzlich zum ersten Streiktag ein. Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, wenn Sie kommen möchten. Für Rückfragen stehen wir gerne vor Ort und im Voraus sowohl telefonisch als auch per Mail zur Verfügung.
Kontakt: Paula Härtge, Jonathan Auer und Aaron Schilling
Pressekoordination Fridays for Future Berlin
Mail: berlin@fridaysforfuture.de
Telefon: +49 30 2207 7606

Hintergrund: Die Kampagne #WirFahrenZusammen ist der Zusammenschluss von Fridays for Future mit ver.di und den Beschäftigten der Nahverkerhsbetriebe. Ihr Ziel ist ein guter Nahverkehr für alle. Die Verbündeten betonen, dass ein guter Nahverkehr unerlässlich sei, damit alle Menschen gut von A nach B kommen und die 1,5°-Grenze Grenze eingehalten wird. Ein guter Nahverkehr bedeute aber auch, dass die Beschäftigten unter fairen Bedingungen arbeiten. Momentan sehe die Realität jedoch anders aus. Die schlechten Arbeitsbedingungen seien für sich schon ein Problem und der Hauptgrund für die Verspätungen und Ausfälle im Nahverkehr