COP Daily Tag 7 I Die erste Woche der COP ist vorbei

Gestern haben wir in der Redaktion einen Tag Pause eingelegt – heute legt die COP30 einen Tag Pause ein. Die Hälfte der 30. Weltklimakonferenz ist nun vorbei, aktuell ist viel unklar und konkrete Zusagen gibt es zu wenig. In der kommenden Woche geht es also um viel: Es braucht konkrete Geldsummen und Zusagen von Ländern!

Stocktake Plenary

Gestern, zum Abschluss der ersten Woche der COP30, fand das sogenannte Stocktake Plenary statt. “Stocktake” heißt Bestandsaufnahme.

Das Stocktake Plenary zeigte quasi eine Bestandsaufnahme der COP. André Corrêa do Lago, der Präsident der COP30, informierte über den Verlauf der kommenden Woche auf der Weltklimakonferenz. Die Verhandlungen werden thematisch nach verschiedenen Themen fortgesetzt: “ministerial consultations on issues that would benefit from political guidance; further technical work on outstanding issues, to conclude on Tuesday, 18 November; and continued Presidency consultations, including on cooperation with other international organizations”. Einfach gesagt heißt, das, dass es verschiedene Arbeitsstränge gibt: 

  1. Die ministerielle Ebene: Hier sollen Pärchen, die aus einer Minister*in aus einem Industrie- und einer Minister*in aus einem Entwicklungsland bestehen, Meinungen zu Themen wie der Klimafinanzierung und Anpassung sammeln. Bis Dienstag sollen sie Bericht erstatten, um herauszufinden, wie weit die unterschiedlichen Positionen der Länder voneinander entfernt sind.
  2. Die technische Ebene: Zu dieser Ebene gehört unter anderem das Arbeitsprogramm für “Just Transition”. Es soll also die Frage geklärt werden, wie globale sozial gerechte Klimaschutzmaßnahmen aussehen. Diese Arbeit soll bis Dienstag fertig sein und wird von den Verhandler*innen übernommen.
  3. Die Ebene der Präsidentschaft: Hier geht es um die sogenannte “Mutirão”, also gemeinsame Anstrengung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Anfang der nächsten Woche soll es eine Sitzung mit Minister*innen geben, bei der die unterschiedlichen Ergebnisse zusammengeführt werden sollen.

Ob Kompromisse gefunden werden, wie die nächste Woche der COP ausgeht, und auch ob Deutschland Geld in die Hand nimmt, steht also noch völlig offen und wird sich erst im Laufe der Woche herausstellen.

Quellen: https://www.climatechangenews.com/2025/11/15/cop30-bulletin-day-6-adaptation-talks-held-hostage-by-finance/; https://enb.iisd.org/belem-un-climate-change-conference-cop30-daily-report-15nov2025

Die deutsche Delegation

Für uns ist, wie jedes Jahr, besonders interessant, wie sich Deutschland bei den Verhandlungen verhält, die dieses Jahr auf der COP anstehen. Vieles hierzu wird nicht-öffentlich, sondern, genauso wie die letztliche Abschlusserklärung der COP, hinter den Kulissen verhandelt. Darum lohnt sich ein Blick auf das deutsche Delegationsteam und die federführenden Köpfe, die hinter den Kulissen die deutsche Position mitbestimmen.

Wieso nur mitbestimmen? Auch die Positionen der Länder auf der COP folgen den grundlegenden Regeln der internationalen Politik auf Konferenzen – nichts findet unabgestimmt statt. Schon im Vorfeld der COP kann man daher absehen, wie stark sich einzelne Länder in die Verhandlungen einbringen werden. Dies kommt dabei vor allem auf das Engagement der Regierenden an. Dieses sucht man in Deutschland seit Friedrich Merz Amtsübernahme leider vergebens. Deutschland hatte sich schon im Vorfeld der COP mit möglichen Zusagen zu z.B. mehr Geldern für internationalen Klimaschutz deutlich zurückgehalten. Auch der Besuch von Friedrich Merz auf dem vor der COP stattfindenden Leaders Summit brachte, wie wir berichteten, keinerlei neue Zusagen und eher Buzzwords und Verantwortungsverschieberei, statt echten Klimaschutz. Auch ist die Bundesregierung in entscheidenden Fragen gespalten. Dies zeigt sich beispielsweise bei der spanisch-französischen Initiative, eine Luxussteuer auf Privatflüge, sowie Business- und Firstclass Reisen zu erheben, die am Samstag in Belèm vorgestellt wurde. Diese soll jährlich und verlässlich eine Finanzierung für Klimaschutz und Entwicklung, gerade in Ländern des globalen Südens ermöglichen. Da das Thema verlässliche Finanzierung fast jedes Jahr auf der COP kontrovers diskutiert wird und Verantwortlichkeiten zwischen den Ländern des globalen Nordens hin und her geschoben werden, wäre die Steuer eine wichtige Initiative gewesen. Doch wie der SPIEGEL berichtet, sind sich CDU und SPD in dieser Frage uneins. Während sich die SPD geführten Finanz- und Umweltministerien die Steuer zumindest vorstellen können, lehnt insbesondere das CDU geführte Verkehrsministerium unter Patrick Schnieder die Initiative ab, da diese nicht im Koalitionsvertrag verankert sei. So bleibt angesichts fehlender wirklich konkreter Zusagen fraglich, inwieweit Deutschland dieses Jahr einen entscheidenden Beitrag zu Verhandlungen auf der COP liefern kann.

Dies liegt auch daran, dass auf der COP selbst wenig Politprominenz vertreten ist. Kanzler Merz reiste nur zum Leaders Summit an und wird, anders als Olaf Scholz in den vergangenen Jahren, nicht für mehrere Tage auf der Konferenz erwartet. Ebenso fehlt Außenminister Johann Wadephul, obwohl er in diesen Tagen, wie der Tagesspiegel berichtet, auf Dienstreise in Südamerika ist. 

Immerhin sind Carsten Schneider als Umweltminister und Reem Alabali Radovan als Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der COP30 anwesend. Die deutsche Delegation wird dieses Jahr aber deutlich kleiner ausfallen, als noch letztes Jahr.

Neben Schneider und Alabali Radovan, die allerdings schon wieder abgereist ist, ist auch Jochen Flasbarth als zuständiger Staatssekretär im BMU bei der COP dabei. Er hat schon viele Weltklimakonferenzen begleitet und gilt als erfahrener Verhandler. Auch bei anderen Staaten gilt er als angesehen, da er bereits 2015 für Deutschland das Pariser Abkommen mit verhandelte. Unterstützt wird er auf Seite des Umweltministeriums dabei von Heike Henn, der zuständigen Abteilungsleiterin “Internationaler Klimaschutz” im BMU. Auch sie ist erfahrene COP-Verhandlerin und gilt insbesondere als Expertin bei der internationalen Klimafinanzierung. Auf Seiten des BMZ ist Staatsekretär Niels Annen auf der COP vertreten. Er gilt zwar außenpolitisch als erfahren, ist aber Neuling auf der Klimakonferenz, weswegen abzuwarten bleibt, wie hoch sein individueller Beitrag sein wird. Neben diesen offiziellen Vertreter*innen besteht die deutsche Delegation aber noch aus vielen weiterem Fachpersonal aus Ministerien. Inwieweit sie alle aber Erfolge erzielen können, bleibt fraglich, solange Deutschlands Rolle beim nationalen wie internationalen Klimaschutz unter Friedrich Merz so unzureichend bleibt.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/wenig-politikprominenz-kleine-delegation-sie-sind-deutschlands-klimaverhandler-in-brasilien-14799020.html

Klimastreik mit 50.000 Menschen in Belém

Am Freitag, den 14.11. fanden international und auch in vielen Städten in Deutschland Proteste für einen guten Ausgang der COP30 statt. Gestern wurde dann richtig groß vor Ort in Belém protestiert. Ungefähr 50.000 Menschen nahmen in Belém am “Marsch fürs Klima” teil. Sie protestieren für den Schutz der indigenen Bevölkerung, den Schutz des Regenwaldes sowie den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. 

Am Dienstag stürmten indigene Aktivist*innen das Konferenzgelände. Sie fordern einen besseren und direkteren Zugang zur COP für indigene Gruppen. 

In den letzten Jahren hatte es die Zivilgesellschaft auf den Klimakonferenzen schwer, denn sie fanden in Autokratien statt. Protest war nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, Massendemonstrationen waren verboten, insbesondere außerhalb des Konferenzgeländes. Dabei ist eine demokratischer Protest und eine aktive Zivilgesellschaft extrem wichtig, um Druck auf die Verhandler*innen auszuüben und sie zu wirklich ambitionierten und effektiven Maßnahmen zu bewegen. 

Unsere Delegation von Fridays for Future Deutschland in Belém plant gerade schon nächste Aktionen auf der COP und überlegt, wie sie insbesondere Deutschland und Carsten Schneider zu konkreten Zusagen mobilisieren kann. Wir bleiben in engem Austausch mit ihnen und halten euch auch in der kommenden Woche auf dem Laufenden.

Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-11/brasilien-cop30-klimaaktivisten-indigene-schutz-protest-gxe

PM: Fridays for Future Berlin fordert mit 2.000 Menschen klare Ergebnisse der COP30 in Belém

Am Freitag, den 14. November 2025, haben weltweit sowie in rund 77 Städten in Deutschland Demonstrationen von Fridays for Future für konsequenten Klimaschutz und globale Verantwortung stattgefunden. In Berlin beteiligten sich über 2000 Menschen an dem Protest und appellierten eindringlich an die Bundesregierung, die Klimakrise endlich entschlossen anzugehen.

Bilder der Demonstration finden Sie hier: https://cloud.fridaysforfuture.is/apps/memories/s/SDeSqyk5AHJk5do
Der Ordner wird laufend ergänzt.

Die Berliner Demonstration begann mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor mit verschiedenen Musik- und Redebeiträgen. Anschließend zog der Demonstrationszug durch das Regierungsviertel und am Reichstag vorbei. Mit einem großen, leuchtenden Schriftzug „Keep your promises“ kritisieren die Aktivist*innen die unzureichenden Fortschritte der internationalen Klimapolitik.

Dazu Nele Evers von Fridays for Future Berlin: „Von Belém bis nach Berlin ist klar: Es braucht jetzt wirksame Klimapolitik. Die Bundesregierung und alle anderen Staaten, die es mit unseren Lebensgrundlagen ernst meinen, dürfen sich nicht hinter leeren Versprechen und großen Worten verstecken. Sie müssen jetzt Verantwortung übernehmen und in unsere Zukunft investieren, statt immer weiter fossilen Rückschritt zu finanzieren.“

Ein aktueller UN-Report zeigt, dass die Erde bis zum Ende des Jahrhunderts auf eine Erhitzung von rund 2,8 Grad zusteuert – deutlich mehr, als das Pariser Klimaabkommen erlaubt. Fridays for Future fordert die Verhandler*innen auf der COP30 auf, Verantwortung zu übernehmen und die bestehende Ambitionslücke zu schließen. Von der deutschen Bundesregierung erwarten die Demonstrierenden ein klares Bekenntnis zum Pariser Abkommen, substanzielle Beiträge zur internationalen Klimafinanzierung sowie konsequente Maßnahmen zum Schutz der Wälder und der Rechte indigener Gemeinschaften.

Mika Schachenmayr von Fridays for Future sagt: “Deutschland lässt die Welt im Stich. Letzte Woche hat Merz noch Klimaschutz versprochen, diese Woche beschließt seine Regierung Gaskraftwerke. Millionen für den Flugverkehr sind da, aber für das Deutschlandticket fehlt die Finanzierung. Diese Politik der leeren Worthülsen und fossilen Rückschritte ist erbärmlich.” 

PM: Von Belém bis Berlin – Fridays for Future am 14.11. mit Demonstration und Schriftzug zur 30. Weltklimakonferenz

Berlin, 10.11.2025 – Am 14.11.2025 ruft die Klimabewegung anlässlich der 30. Weltklimakonferenz in Brasilien weltweit zu Klimaprotesten auf, allein in Deutschland wird es über 50 Aktionen geben. In Berlin startet die Demonstration um 16 Uhr am Pariser Platz, wo sie nach einem Demozug um den Bundestag wieder endet. Mit dem leuchtenden Schriftzug “Keep Your Promises” fordern die Aktivist*innen die Bundesregierung auf, sich klar hinter die Ziele des Pariser Klimaabkommens stellen und auf der COP für konkrete Maßnahmen einzustehen.

“Industriestaaten wie Deutschland haben massiv zur Klimakrise beigetragen. Die Klimakrise ist made in Germany und aktuell wird zu wenig getan, um das zu ändern. Auf der Weltklimakonferenz müssen sich die deutschen Verhandler*innen endlich für eine gerechte Klimafinanzierung und den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien einsetzen. Deutschland darf Entscheidungen nicht blockieren und sich seiner enormen Verantwortung entziehen, sondern muss für konkrete Ziele einstehen“, sagt Nele Evers von Fridays for Future Berlin.

Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen eskaliert die Klimakrise stärker denn je. Daher brauche es nun einen echten Kurswechsel in der Klimapolitik, Deutschland müsse seiner historischen Verantwortung gerecht werden, so Fridays for Future Berlin. Eine Petition der Bewegung, die sich direkt an Bundeskanzler Merz und die Bundesregierung richtet und an ihre Verantwortung appelliert, hat innerhalb weniger Tage über 150.000 Unterschriften erreicht. 

Parallel zu der 30. Weltklimakonferenz diskutiert der Berliner Senat über Kürzungen, unter anderem im Bereich der Klima- und Umweltpolitik. Berlin müsse, statt Gelder zu streichen, mehr in den ÖPNV und sozial gerechten Klimaschutz investieren. 

“In Belém wird mit fast allen Ländern der Welt über Klimapolitik diskutiert. Diese Räume sind enorm wichtig und müssen für ernsthafte Verhandlungen und das Umsetzen konkreter Maßnahmen genutzt werden. Gleichzeitig müssen wir auch auf lokaler Ebene handeln. Der Berliner Senat spart an allen Ecken und Enden: unter anderem soll das 29€-Ticket gestrichen werden und dem ÖPNV fehlen Gelder. Die Kürzungen müssen zurückgenommen werden, es braucht eine solidarische und klimagerechte Politik für ein Berlin, das Teil der Lösung und nicht des Problems ist!“ Ergänzt Mika Schachenmayr, Pressesprecher von Fridays for Future Berlin.

Wir laden alle Pressevertreter*innen herzlich ein, uns bei der Aktion zu begleiten. Vor Ort und im Vorhinein stehen Ihnen unsere Pressesprecher*innen gerne für Interviews zur Verfügung. 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Berliner Pressekoordination:

Telefon: +49 30 23593449

Email: berlin@fridaysforfuture.de

PM: LEUCHTENDER PROTEST VOR DEM KANZLERAMT HEUTE +++ „KLIMAKRISE MADE BY MERZ“

Berlin, 06.11.2025 – Fridays for Future protestierte heute anlässlich des Leader Summits vor dem Bundeskanzleramt. Mit dem LED-Schriftzug “Klimakrise made by Merz” fordern die Aktivist*innen vom Bundeskanzler, konkrete Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, anstatt diese weiter zu blockieren. Parallel protestierten Aktivist*innen mit dem gleichen Schriftzug in Belém, Brasilien, wo Merz Ende der Woche eintreffen wird.

“Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen eskaliert die Klimakrise mehr als je zuvor. Während in Ländern, die kaum zur Klimakrise beigetragen haben, die Katastrophen immer heftiger werden, droht die Bundesregierung, mit leeren Händen nach Brasilien zu fahren. Damit setzt Kanzler Merz Deutschlands klimapolitische Integrität aufs Spiel und gefährdet den internationalen Klimaschutz. Das ist Klimakrise made in Germany! Wir sagen: Schluss damit, halten Sie Ihre Klimaversprechen, Herr Merz! Auf dem Leaders Summit muss sich der Kanzler endlich für internationale Klimagerechtigkeit stark machen, statt weiter zu blockieren”, kommentiert Mika Schachenmayr von Fridays for Future.

Friedrich Merz hat seit Beginn seiner Kanzlerschaft immer wieder die globale Verantwortung Deutschlands bei der Bekämpfung der Klimakrise und damit auch die Grundwerte des Pariser Abkommens in Frage gestellt. Außerdem hat er in Zusammenarbeit mit Emmanuel Macron verhindert, dass die EU fristgerecht ihre Klimaziele für das Jahr 2040 bei den UN einreicht. Fridays for Future fordert den Bundeskanzler dazu auf, sich nun klar für ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen auszusprechen. Gerade, weil sich Länder wie die USA unter Trump immer weiter von Klimazielen verabschieden, sei es notwendig, dass Merz der fossilen Lobby nicht mehr unter die Arme greift und internationalen Klimaschutz blockiert. Er trage so direkt zur Klimakrise und den damit einhergehenden Folgen bei. Mit dem in Berlin und Belém zu sehenden  Slogan “Klimakrise made by Merz“ setzt Fridays for Future Druck auf den Kanzler und Deutschland in den anstehenden Verhandlungen. 

Nele Evers von Fridays for Future Berlin forderte diesbezüglich: “Das Gipfeltreffen setzt eine Grundlage für die Verhandlungen auf der COP. Deswegen ist es unglaublich wichtig, dass Klimaschutzmaßnahmen im Fokus stehen. Und es steht nicht zur Debatte, ob Klimaziele getroffen werden, sondern welche konkreten Maßnahmen gesetzt werden, die die Grundlage für die nächsten Verhandlungen geben. Und da die USA bei den diesjährigen Verhandlungen nicht anwesend ist, tragen die EU und Deutschland dabei eine historische und große Verantwortung.Genau deswegen machen wir in Berlin und Belém klar: Friedrich Merz muss endlich seine internationale Klimaverantwortung ernstnehmen. Die Zeit der leeren Worte ist vorbei.”

Fotos der Aktionen finden Sie unter folgenden Links: 
Berlin: https://cloud.fridaysforfuture.is/apps/memories/s/B4pxYFof4fTZQn8 
Belém: https://www.flickr.com/gp/146245435@N02/Uut17fRxVr