Pressemitteilung: Alle heißen News vor dem 23. September

Die Klimagerechtigkeitsbewegung Fridays for Future ruft am 23. September unter dem Motto #PeopleNotProfit erneut zum globalen Klimastreik auf. Klimaaktivist*innen fordern am 23.09. weltweit von Entscheidungsträger*innen, Politik für Menschen statt Profite zu machen und dabei die am stärksten betroffenen Regionen besonders zu entlasten.

An diesem Tag gehen Millionen Aktivist*innen weltweit und in Berlin für Klimagerechtigkeit und eine Politik, die sich dafür einsetzt, auf die Straße. In Berlin startet die Demonstration mit einer Auftaktkundgebung um 12.00 Uhr im Invalidenpark und wird nach einer Laufdemonstration durch das Regierungsviertel wieder dort enden. Das Programm  beinhaltet sowohl Reden als auch Musikbeiträge. Dabei sind im Vorhinein vor allem Höhepunkte wie Marc-Uwe Kling, Luisa Neubauer und Von Wegen Lisbeth zu nennen.

Es werden der Presse ab 13.00 Uhr Bilder, Videos und die Reden zur Verfügung gestellt, diese sind unter folgendem Link aufzufinden: https://ffftre.es/2309_berlin Die Ordner werden bis 18.00 Uhr kontinuierlich ergänzt.

Die Menschen machen sich im Moment sehr viele Sorgen. Viele wissen nicht, wie sie ihre Strom und Gasrechnungen bezahlen sollen. Wir fordern ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro, um allen Menschen eine Energiegrundsicherung zu ermöglichen, erneuerbaren Energien radikal auszubauen und eine konsequente, bezahlbare Verkehrswende schnell umzusetzen. Wer 100 Milliarden Euro für das Militär bereitstellen kann, muss mindestens genau so viel Geld investieren, um die Klimakrise aufzuhalten.

Clara Duvigneau, Sprecherin für Fridays for Future

Die Regierung muss Geld in die Hand nehmen für eine echte und gerechte Krisenbewältigung und -prävention. Es ist möglich, aus der Krisenspirale herauszukommen. Durch den Einsatz eines 100 Mrd-Sondervermögens sollen laut Fridays for Future notwendige Maßnahmen zum Schutz vor der Klimakatastrophe getroffen werden, um zusätzlich zu den aktuellen, kurzfristigen Entlastungen, langfristige Sicherheit für Menschen zu schaffen.

Die Angst vor den Nebenkostenabrechnungen ist eine direkte Konsequenz einer Politik, die sich zu lange geweigert hat, eine Energieunabhängigkeit auf Basis günstiger erneuerbarer Energien einzuleiten. 

Darya, Sprecherin Fridays for Future, betont:

Wir sehen die Folgen der Klimakrise bereits jetzt. Zahlreiche Menschen verlieren ihr Leben oder ihre Existenz, beispielsweise gerade in Pakistan. Die unverhältnismäßig hohen Emissionen der Länder des Globalen Nordens und die jahrhundertelange koloniale Ausbeutung jener Länder, die heute am stärksten unter der Klimakrise leiden, müssen entschuldet werden. Gleichzeitig muss Deutschland seine selbsterklärten Klimaziele einhalten, um zukünftige Folgen so weit wie möglich zu begrenzen. Geld muss gezielt in diese Bereiche fließen, für einen Wandel zu einer nachhaltigen und sozial gerechten Gesellschaft.

Der Globale Norden hat durch den Kolonialismus nicht nur den Grundstein für die Klimakrise gelegt, sondern auch enorme Zerstörung in den betroffenen Regionen angerichtet. Fridays for Future fordert deswegen zusammen mit der Kampagne debt for climate eine sofortige Entschuldung des Globalen Südens.

Vor Beginn der Demonstration wird es eine Fotoaktion des „for Future“ Bündnis geben. Diese Aktion startet um 11.30 Uhr, ebenfalls im Invalidenpark und soll bildhaft die Klimakrise und mögliche Gegenmaßnahmen aufzeigen.

Wir laden alle Pressevertreter*innen herzlich zum Klimastreik am 23.09.2022 ein und freuen uns auf zahlreiche Berichterstattung.

Sollten sich im Vorhinein und am Streiktag irgendwelche Rückfragen ergeben, stehen wir gern zur Verfügung. Es werden wieder Pressepodeste sowohl auf der Kundgebung als auch auf der Demonstration zur Verfügung stehen. Ein Pressesplit steht hinter der Bühne ebenfalls bereit.

Kontakt:

Mail: berlin@fridaysforfuture.de
Telefon: 0163 1992985

Fotos, Videos und Reden: https://ffftre.es/2309_berlin

Sharepics und Grafiken zum Klimastreik können Sie zur freien Nutzung hier herunterladen:

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