Berlin – Fridays for Future ruft für April zu großen Protesten gegen die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung auf.Die Bewegung kritisiert scharf den klimapolitischen Kurs der Bundesregierung und die geplanten Änderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) und des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG). Die Aktivist*innen weisen dabei vor allem auf die verheerenden sozialen Folgen dieser Gesetzesänderungen hin.
“Wirtschaftsministerin Reiche blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien und nachhaltiger Wärme nicht nur, sondern begräbt sie. Sie und die gesamte CDU treiben Verbraucher*innen in die Kostenfalle von fossilem teuren Gas. Statt an dreckigen Energien festzuhalten, brauchen wir jetzt den Ausbau der Erneuerbaren! Nur mit Erneuerbare Energien können wir bezahlbare, sozial gerechte und klimaneutrale Energieversorgung für die Bürger*innen gewährleisten.” sagt Nele Evers von Fridays for Future Berlin.
Am Samstag, den 18. April, veranstaltet Fridays for Future gemeinsam mit Campact eine Versammlung vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Kundgebung beginnt um 12:00 Uhr im Invalidenpark und richtet sich insbesondere gegen die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Auch in Köln, Hamburg und München finden an diesem Tag Protestaktionen statt.
In der darauffolgenden Woche ruft Fridays for Future zudem für Freitag, den 24. April, zum bundesweiten Klimastreik auf. Mit einer Demonstration sowie einer begleitenden Kunstaktion vor dem Konrad-Adenauer-Haus will die Bewegung deutlich machen, dass die Politik der Bundesregierung nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesellschaft schadet. Dabei appelliert Fridays for Future an die beiden Koalitionsparteien, sich jetzt aus fossilen Abhängigkeiten zu befreien.
