Klimaprotest 1.3.24 FFF x WFZ

Bundesweiter Klimastreik 1.3.2024 #WirFahrenZusammen

Sei dabei, wenn Fridays for Future mit Ver.di zum bundesweiten Klimastreik am 1. März am Invalidenpark um 10 Uhr unter dem Motto #WirFahrenZusammen aufruft!

Unsere Kampagne #WirFahrenZusammen (WFZ) vereint die Klimabewegung mit den Beschäftigten im Nahverkehr, um sich gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen und eine Verdopplung der ÖPNV-Kapazitäten bis 2030 einzusetzen.
Denn egal ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, wir alle brauchen einen Nahverkehr, auf den wir uns verlassen können. Ohne eine sozial-gerechte Verkehrswende kann es keinen wirkungsvollen Klimaschutz geben.
Die Realität sieht aber anders aus. Es gibt zu wenig Busfahrer*innen, weil die Arbeitsbedingungen schlecht sind. Immer mehr Verbindungen werden gestrichen.

Das lassen wir uns nicht gefallen. Wir tun uns zusammen, um mehr Geld für Bus und Bahn und gute Arbeitsbedingungen zu erstreiken. Wir alle wollen in einer lebenswerten Zukunft mit zuverlässigem Nahverkehr leben.

Langfassung

Überall Krisen, nirgendwo Gerechtigkeit. Die Klimakrise tobt und die Lebensbedingungen vieler Menschen verschlechtern sich immer weiter. Vor allem im Verkehrssektor steigen die Emissionen und feuern die Klimakrise weiter an. Nachhaltige Mobilität bleibt auf Kosten der Beschäftigten und Schwächsten der Gesellschaft auf der Strecke. Und die Regierung und Volker Wissing blockieren, verschleppen und verhindern die notwendigen Veränderungen, wo sie nur können. Wir wollen das ändern. Denn ohne Verkehrswende keine Klimagerechtigkeit. Eine sozial-ökologische Verkehrswende senkt Emissionen und verbessert die Lebensqualität – für Fahrgäste und Beschäftigte. Zusammen mit ver.di und Beschäftigten der BVG gehen wir deshalb am 01. März auf die Straße. Für die sozial-ökologische Verkehrswende! Denn: Wir fahren zusammen – wir streiken zusammen.

 

Schnelle, sichere und günstige Mobilität für alle

Manche von uns sind im Rollstuhl, andere mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs. Und eins eint uns: Wir alle müssen pünktlich zur Schule oder Uni, zur Arbeit und zum Arzt kommen. Dafür brauchen wir einen Nahverkehr, auf den wir uns verlassen können. Aber: Das können wir gerade nicht. Immer mehr Fahrten fallen aus. Linien werden gestrichen. Auf dem Land fahren oft nur  selten Busse und in der Stadt quetschen wir uns in überfüllte Bahnen. Unter diesen dramatischen Zuständen im Nahverkehr leiden wir alle. Das muss nicht sein. Verkehrswende heißt Lebensqualität, heißt lebenswerte Städte, heißt schnelle, sichere und günstige Mobilität für alle. Gerade jetzt muss der ÖPNV massiv ausgebaut werden: Für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden!

 

Verkehrswende – sozial gerecht

Damit Bus und Bahn uns gute Mobilität ermöglichen, reicht der Ausbau der Infrastruktur nicht aus. Wir brauchen auch die Menschen, die den Nahverkehr am Laufen halten. Aber wegen der schlechten Arbeitsbedingungen gibt es immer weniger Beschäftigte. Im Nahverkehr arbeiten die Menschen mit niedrigen Löhnen, wenig Pausen und zu langen Schichtdiensten. Das ist zermürbend. Beschäftigte in Bus und Bahn transportieren täglich Millionen Menschen und sorgen dafür, dass wir mobil sein können. Sie leisten einen extrem wichtigen Job für unseren Alltag und unsere Gesellschaft. Nur mit guten Arbeitsbedingungen wird es genügend Personal geben und nur mit genügend Personal ist ein gutes Leben heute und in Zukunft für alle möglich. Wir unterstützen deshalb die Forderungen der BVG-Beschäftigten! Längere Wendezeiten, mehr Urlaub, längere Ruhezeiten zwischen Diensten – Entlastung jetzt!

 

100 Milliarden für Klima und Verkehrswende

Verkehrsminister Volker Wissing und die FDP blockieren. Sie streichen das Geld, das wir für bessere Busse und Bahnen so dringend brauchen. Sie kümmern sich nicht um das Personal, schaffen keine besseren Arbeitsbedingungen im Nahverkehr und sparen die Transformation kaputt. So geht es nicht weiter. Wir brauchen eine verkehrspolitische 180°-Wende! Also, Herr Wissing, bitte wenden – oder aussteigen. Wir brauchen einen Verkehrsminister, der Geld in die Hand nimmt! Für die nötige Verdopplung des ÖPNV bis 2030 braucht es Geld. Geld für den Ausbau von Infrastruktur, für engere Taktung, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Nahverkehr. Mindestens 16 Milliarden Euro pro Jahr. Nur so kann eine Verkehrswende gelingen, nur so können wir die Klimakrise eindämmen. 

 

Am 01. März gemeinsam auf die Straße!

Fridays for Future, Beschäftigte und Fahrgäste fordern zusammen den drastischen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, gute Arbeitsbedingungen, massive Investitionen in Bus und Bahn – die sozial-gerechte Verkehrswende! Und weil es nötig ist, streiken wir. Wir zeigen: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Wir lassen uns nicht spalten, sondern kämpfen zusammen für unsere gemeinsamen Interessen. Dafür stehen wir beim Klimastreik am 01. März gemeinsam mit Dir auf der Straße.

Wann und wo?

Wo? 📍 Invalidenpark, Berlin
Wann? ⏰ Am 1.3.24, 10 Uhr

Komm auf den Klimastreik und bringe deine Freunde mit!

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an bekannte weitersagen

Schreib eine Nachricht in den Familienchat oder sag allen in deinem Sportverein Bescheid. Wir haben Nachrichten formuliert, du braucht also nur noch auf Kopieren drücken und Los gehts!

Spenden

Wir mobilisieren die Massen für eine klimagerechte Zukunft und stehen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein!

Durch uns ist und bleibt das Klima ein Thema, mit dem sich die Politik und die Gesellschaft auseinandersetzen müssen.


Doch ohne Geld kein Protest! – Gib uns mit deiner Spende die Möglichkeit, gemeinsam für eine klimagerechte Zukunft zu kämpfen!

Geld wird in eine Spendenröhrer geworfen

Beim Streik mithelfen

Wir suchen für den Tag des Streiks selbst dringend Unterstützung als Ordner*innen, Spendensammler*innen, Awareness-Menschen und beim Auf-/Abbau. Wenn du Zeit und Lust hast zu helfen, trage dich gerne in unserer Formular ein!