Wir sind Fridays for Future Berlin.

Seit 2018 gehen wir für Klimagerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise auf die Straßen und mit uns seitdem schon Millionen andere. Denn die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung und wir fordern, dass auch dementsprechend gehandelt wird.

Wir sind noch ganz überwältigt von den vielen Menschen die am 23.09.2022 mit uns auf der Straße waren. Jetzt ist es an der Politik zu handeln. Um den Druck dafür weiter zu erhöhen bitten wir vor allem um finanzielle Unterstützung, bis die nächsten Aktionen feststehen.

Über uns

Fridays for Future Berlin geht seit Dezember 2018 für Klimagerechtigkeit auf die Straße. Wir fordern von der Politik wirksame Maßnahmen, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, also um die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen. Wir fordern die Abschaltung fossiler Energieträger statt eines KohleEINstiegsgesetzes, nach dem noch acht Dörfer abgebaggert werden und bis 2038 Kohle verbrannt wird. Außerdem brauchen wir eine Verkehrswende, die sich auf einen funktionierenden ÖPNV und sicheres Fahrradfahren fokussiert. Diese Maßnahmen können wir nicht weiter in die Zukunft aufschieben, denn bald ist es zu spät. Die Erde wird für kommende und unsere Generationen zerstört sein.


Deswegen gehen wir auf die Straßen: Mit unseren Freitagsstreiks bauen wir politischen Druck auf und kämpfen gegen Ungerechtigkeiten. Denn schon jetzt spüren viele Menschen die Klimakrise am eigenen Leibe, nicht „nur“ durch ein paar Wochen Hitzesommer, sondern auch durch sich verstärkende Naturkastatrophen wie Überschwemmungen, Stürme und Dürren sowie zunehmende soziale Ungerechtigkeiten. Schon jetzt verlieren Menschen aufgrund der Klimakrise ihr Zuhause und müssen fliehen. Wir können nicht weiter mit dem Kampf gegen die Klimakrise warten und fordern deswegen: KLIMAGERECHTIGKEIT – JETZT!

Die verheerenden Folgen der Klimakrise sind bereits heute tagtäglich spürbar, von den verheerenden Waldbränden in Sibirien und Kalifornien bis zur andauernden Dürreperiode in Berlin und Umgebung. Deshalb haben wir vom Wuppertal Institut eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen, die belegt, dass 1,5 Grad noch zu schaffen sind!

Wir hören aber nicht nur auf die Warnungen der Klimawissenschaftler:innen, sondern auch der Virolog:innen und Ärzt:innen und nehmen die Coronakrise ernst. Deswegen gelten auf all unseren Demos und Aktionen Hygienemaßnahmen. Das bedeutet Maske tragen und Abstand halten. Wenn ihr Symptome zeigt, auch wenn es nur eine Erkältung zu sein scheint: Bleibt zuhause!! Und gefährdet niemanden. Achtet auch auf die An- und Abreise zur Demo. Unite behind the science!

Auch die Regierung hat gezeigt, dass eine Krise ernst genommen werden kann, es wurde eilig und nach Empfehlungen von Wissenschaftler*innen gehandelt. Das wollen wir auch mit der Klimakrise sehen!! Krisen wie Krisen behandeln, Fight every crisis!

Take action!

Informiere dich, was du selbst abseits von Fridays for Future tun kannst, denn neben Protest und deiner Wahlentscheidung gibt es noch unzählige alltägliche Dinge, in denen du selbst kleine Veränderungen bewirken kannst. Zum Beispiel zeigen die Scientists for Future und unsere Faktenvermittlung Wege auf, was man persönlich machen kann.

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