Anti-Repressions AG

Was ist eine Repression?

Das Wort Repression ist auf das französische Wort répression zurückzuführen und bedeutet soviel wie Unterdrückung, bezogen auf Kritik, politischen Bewegungen oder der freien Entfaltung. 

Was darf eine Repression in der Schule?

In der Schule muss sich jede/r SchülerIn an die Hausordnung und geltende Regeln halten. Diese sind meist auf der Schulwebsite zu finden und können euch schon eine erste Auskunft darüber geben wie das Fehlen für eine politische Aktion sanktioniert werden kann, abweichend davon darf nicht gehandelt werden. Zudem solltet ihr jede erfahrene Repression notieren und festhalten (am besten auch mit Beweisen) um diese ggf. vom Rechtsschutz prüfen zu lassen. Im schlimmsten Fall kann ein Bußgeld gegen euch oder eure Eltern verhängt werden, in diesem Fall solltet ihr euch sofort an einen Anwalt oder eine Anwältin wenden.

Haben SchülerInnen ein Streikrecht?

Es gibt weder eine Erlaubnis noch ein ausdrückliches Verbot welches sich ausdrücklich  auf SchülerInnen bezieht. Jedoch hat jeder Mensch in Deutschland ein Streikrecht sowie das Recht auf Versammlungsfreiheit. Und dadurch dass SchülerInnen meist noch nicht wählen dürfen ist das eine der besten Möglichkeiten ihre politische Meinung auszudrücken und gehört damit zu ihrer freien Entfaltung die unter anderem in der Verantwortung der Schule liegt.

Wie kann ich das Streiken in meiner Schule vertreten? 

Ihr könnt zum Beispiel VertreterInnen aussuchen die mit der Direktion sprechen. 

Die Schule hat eine Pflicht euch zu bilden, weshalb die Schulpflicht existiert. Das Ziel dieser Pflicht ist es euch zu mündigen Bürgern zu erziehen, wenn ihr euch also politisch engagiert ist die Bildungspflicht erfüllt. Außerdem könnt ihr sagen das ihr eine demokratische Erfahrung macht, was zu eurer freien Entfaltung gehört welche die Schule unterstützen sollte.

Wie verhalte ich mich im schlimmsten Fall?

Wenn euch ein Bußgeld, das verweigern der Versetzung oder der Rauswurf angedroht wird solltet ihr euch sofort Rechtsschutz suchen und eine schriftliche Beschwerde einreichen. Versucht auch zu dokumentieren dass sich eure Fehlzeiten auf Fridays For Future beziehen. Dies könnt ihr unter anderem mit Fotos und Berichten der jeweiligen Demos tun. 

Am wichtigsten ist es eine E-Mail an [email protected] zu schicken, wo ihr euer Problem, euren Namen und die Schule nennt. Wir, als Teil der Bewegung, versuchen euch dann bestmöglichst zu helfen und können euch auch bei der einschätzung der Rechtlichen Lage, sowie der Verfassung einer Beschwerde und bei wirklich harten Fällen auch bei einer Klage helfen.

Lasst euch also nicht so schnell einschüchtern und nehmt eure Rechte wahr! 

Fröhliches Streiken 🙂